Unter “Digital Natives” fasst man die Generationen zusammen, die bereits im Zeitalter der digitalen Technik von Computer, Handy und Internet geboren wurden. Sie wuchsen damit auf und können sich eine Welt ohne digitale Techniken nicht mehr vorstellen – im Gegensatz zu den sogenannten “Digital Immigrants”. Die “Einwanderer” in die Welt der modernen Techniken tun sich oftmals schwer mit dieser und verweisen gerne auf “die gute alte Zeit”.
Besonders bei der Wahl des Fahrzeugs zeigen sich die Unterschiede zwischen “Digital Natives” und “Digital Immigrants”. Während junge Menschen eher auf Design, sportliches Fahrwerk und Geschwindigkeit achten, bevorzugen ältere Menschen vor allem sichere Autos und benzinsparende Modelle.
Ganz oben auf der Beliebtheitsskala der Automarken steht VW mit seiner Tochtermarke Audi. Mehr als 31 Prozent des Autofahrer-Nachwuchses sprechen sich für einen Audi aus, es folgen Volkswagen und BMW. Rapide nachgelassen hat in Bezug auf junge Menschen Opel. Im Jahr 2010 wurde Opel sogar zur uninteressantesten Marke gewählt und stellt somit kein Aushängeschild der General-Motors-Tochter mehr dar. Die Studie der Wirtschaftsfachhochschule Bergisch-Gladbach zeigt aber noch etwas Interessantes: Immer weniger junge Menschen interessieren sich überhaupt für ein eigenes Auto. Fast 30 Prozent der 1.100 Befragten zwischen 18 und 25 Jahren würden eher auf ein Auto verzichten als auf etwas anderes. Aufgrund der seit Langem steigenden Benzinpreise dürfte das Interesse noch mehr erlahmen und die Jugendlichen, welche ein Auto ihr Eigen nennen können, müssen mehr sparen. Kfz Versicherungen vergleichen gehört da genauso in die Planung wie die Wahl eines sparsamen Modells. Für die Autobranche in Deutschland heißt es also, vermehrt auf die Bedürfnisse und Wünsche der jungen Leute eingehen, denn diese bedeuten die Zukunft.
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